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Karoline Pichler verzichtet auf Start beim Riesenslalom von Lienz

Karoline Pichler verzichtet auf Start beim Riesenslalom von Lienz. (© Arichvo FISI/Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Karoline Pichler verzichtet auf Start beim Riesenslalom von Lienz. (© Arichvo FISI/Pentaphoto/Alessandro Trovati)

Petersberg – Die Karriere von Riesentorlaufspezialistin Karoline Pichler verlief in den letzten Jahren alles andere als gut. Vier Knieverletzungen in Folge zwangen sie, etwa drei Jahre zu pausieren. Pichler erzählt, dass ihr Kopf an das Karriereende dachte, doch das Herz hatte etwas dagegen. Denn Skifahren ist ihre Leidenschaft, ihr Leben. Außerdem kann sie befreit fahren, denn sie spürt keinerlei Schmerzen im Knie.

Die letzte Saison war ihre erste richtige Saison. Beim Ski Weltcup Riesenslalom auf der Erta-Piste am Kronplatz fuhr sie auf Rang 16. Noch nie war sie besser; dass ihr dieses gute Ergebnis vor heimischer Kulisse gelungen ist, machte die junge Skirennläuferin natürlich glücklich und stolz.

In dieser Saison will es dagegen noch nicht richtig laufen. Beim Riesenslalom Weltcupauftakt in Sölden scheiterte die 25-Jährige an der Qualifikation, in Killington schied sie bereits im ersten Durchgang aus. Beim dritten Ski Weltcup Riesentorlauf in Courcevel verzichte sie auf einen Start, und wollte im Training wieder Selbstvertrauen aufbauen. Auch beim kommenden Rennen, den Riesenslalom von Lienz, wird ihr Name nicht auf der Startliste zu finden sein.

Über Facebook erklärte sich die Petersbergerin: „Ich habe schon seit Monaten kein gutes Gefühl mehr auf den Skiern, deshalb habe ich entschieden, meinen Fokus auf das Training zu legen, bevor ich ins Renngeschehen zurückkehre. Nur dabei zu sein, ist zu wenig. Deshalb werde ich in den nächsten Wochen hart an mir arbeiten, damit ich bereit bin, meine Ziele zu erreichen.“

Als sehr junges Talent gewann sie im Europacup. Alles schien einfach zu sein, doch durch die Verletzungen geriet Einiges ins Stocken. Ihr Ziel, sich unter den besten 30 in der Riesenslalom-Weltrangliste zu klassieren, will sie jedoch nicht aus den Augen verlieren.

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